6 Reaktionen zu “Filzschule Block 1”

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Guten Morgen Frauke,
das klingt ja wirklich vielversprechend und lässt mich ganz neidisch werden !
Ich würde mich leichter damit tun, wenn wir nicht SO weit weg wohnen würden – aber ich seh mir auf jeden Fall das Kursangebot noch mal genauer an !!
Was war das mit der Horde Kinder am Bahnhof ? Deine eigenen ? Eine ganze Horde ????
LG Annette

Annette am 09. März 2009 um 09:05

Tja, eigentlich nur meine eigenen drei Kinder :-) ) Aber die haben so ein “Remidemi” gemacht, da war ich nach einer Woche “ohne” total überwältigt!

Frauke am 09. März 2009 um 09:20

Hallo Frauke,
erstmal Danke für Deinen Bericht. Reicht aus um mich richtig neugierig und neidisch zu machen. Ich habe schon ein paar Mal mit dem Gedanken gespielt, aber immer liessen es Terminkalender oder sonst was nicht zu. Bzw. habe ich vor dem großen Zeitaufwand zurückgeschreckt, der damit verbunden ist. Umso mehr habe ich eine große Hochachtung davor, wie Du das mit Mann, Kinder, Haushalt, Bienen, Maus und Kegel managen kannst.

Und jetzt bin ich gespannt, wie das Gelernte von Dir interpretiert und umgesetzt wird.

Apropos Gelerntes und Materialproben,am Wochenende erlebte ich mal wieder das Problem mit der nicht gemachten Materialprobe. Ich habe versucht, zwei verschiedene Wollsorten miteinander zu verfilzen…yep…no risk no fun :( .

Aber das ist ja das tolle am filzen, eigentlich geht nie wirklich was schief, man kann es immer noch für etwas anderes verwerten. :)

LG Doris

Doris am 09. März 2009 um 20:37

Hallo Frauke,
also ich kriege schon bei deinem Bericht ganz große, glänzende Augen! Hoffentlich erzählst du uns noch viel mehr, hört sich richtig spannend an!
Liebe Grüße
Klaudia Rosalia

Klaudia Rosalia am 09. März 2009 um 22:43

Ich habe dich schon bei deiner Abfahrt beneidet und jetzt noch viel mehr.
Ich würde furchtbar gerne diese Ausbildung machen. Leider liegen die Termine so, dass ich arbeiten muss.
lg
ela

ela am 14. März 2009 um 10:04

Hallo liebe Filzfreunde

Ich heiße Esther Dannenmann und bin Studentin im letzten Semester der Hochschule für Kunsttherapie in Nürtingen.
Warum ich mich an euch wende:
Kunst ist ein fester Bestandteil des Studiums zum Kunsttherapeuten und seit dem 5. Semester beschäftige ich mich mit dem Thema:
geben und nehmen.

Geben und nehmen ist etwas, was den ganzen Tag überall, immer fort statt findet, mehr oder weniger. Solch Worte wie Gabe, , entnehmen, geben, wegnehmen, Hingabe, Aufgabe, wie viel soll ich geben? wenn ich eine Gabe habe!, wie viel nehme ich? Und oder wie soll oder muss ich zurück geben? , wie funktioniert die Welt wohl ohne geben und nehmen??…… usw. Dies nur kurz angeschnitten……
Durch sehr persönliche Umstände, war ich in den letzten Jahren immer wieder Nehmende und andere gaben was sie hatten: Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung, dafür bin ich sehr dankbar und berührt, und nun geht es mir darum dem ganzen großen Thema einen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Ja und es gibt glaube ich, so viel unterschiedliche Gründe für jeden von uns zu geben und zu nehmen….
Und wieder andere haben Angst zu geben oder zu nehmen. Ja, ihr merkt es ist wirklich ein umfassendes und so wichtiges Thema, für mich und aus Gesprächen weiß ich auch für viele weitere Mitmenschen.

Eine sehr gute Freundin sagte mir demletzt auf meine Aussage hin :” wie soll ich dir das je zurück geben”:” Esther weißt du vielleicht soll man gar nicht dem Gebenden unbedingt all das was er gegeben hat zurück geben, sondern wäre es nicht besser, wenn der eine gibt und der, der nehmen durfte, gibt, wenn er dann kann dem nächsten der Bedarf hat und dieser wieder dem nächsten der Bedürftig ist…. So wie eine Hand gibt der nächsten die Hand und so weiter wie in dem Lied:
Taler; Taler du mußt wandern, von der einen Hand zur andren,das ist schön, das ist schön, Taler lass dich nur nicht sehn……

Ja, jetzt hab ich glaub 100 mal, geben ,nehmen usw. geschrieben und ihr wisst gar nicht was ich mir eigenltich von ihnen, euch möchte, bzw. wünsche :::: Filzkugeln ca.1 cm Durchmesser, größer und kleiner macht nix. egal wie bunt ,oder einfarbig, , mit Muster, genadelt, trocken oder nass gefilzt, einfach ein paar Filzkugeln, von ihnen, oder sie filzen mit einer Gruppe oder mit Freunden…. Drei bis vier reichen schon…..mehr da freu ich mich natürlich auch, ich muss mindestens 200-300 zusammen kriegen;)
Warum? Wozu? Wieso? Für meine Diplom-Abschlussarbeit baue ich einen Telefonzellen großen Raum aus Holz, innen weiß, ein weißer Sockel Hüfthoch steht in der Mitte, darauf soll ein Korb oder eine Filzschale stehen, gefüllt mit” Symbolen des Gebens und Nehmens nämlich (den Filzkugeln von vielen Menschen) und zweier gemalter Wörter an den innen Wänden geben und nehmen.
Ich möchte Mittelsfrau sein, ich nehme und gebe, denn wenn nur ich diese vielen Filzkugeln mache und andere sie nehmen ist es nicht das was ich ausdrücken möchte. So wenn ihr aber alle mitmacht, denn diesen Brief bekommen viele Menschen in Deutschland, so würden viele geben und viele nehmen. Die, die die Ausstellung dann besuchen, nehmen aber geben auch indem sie sich Zeit nehmen, diese mir geben um meine und die Arbeit vieler, vieler Mitmenschen, nämlich euch zu betrachten, vielleicht ins Nachdenken zu kommen und eine Filzkugel des Nehmens und Gebens mitzunehmen….;))))
Ja so wird es hoffentlich sein, es wäre nun also sehr schön wenn ihr mitmacht und euch ein wenig Zeit nehmt für ein paar Kugeln und wenn ihr wollt dann dürft ihr mir die schicken. Ich freue mich drauf……

Leah am 13. Juni 2010 um 21:30
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