Ich bin zurück!
Gestern Abend wurde ich von einer wilden Horde Kinder am Bahnhof überfallen!
Um es in einem Satz zu sagen: Man kann es nicht erzählen, ich denke Ihr müsst hin!
Thema war Kontraste und Flächenfilz. Wir haben sehr viel über Inspiration und Ideenfindung gehört. Und das nichts über eine gute Materialprobe mit Berechnung gibt. Ich kann jetzt Skudden von Leicester, Steinschaf und Kap unterscheiden (und noch viele andere) und weiß wie ich solche Arbeiten so dokumentiere, das ich auch in drei Jahren die Sachen mit einem Handgriff parat habe. Toll!
Mehr Bilder will und kann ich nicht zeigen, zum einen, weil ich nicht zu viel verraten will, und zum anderen auch nicht die Arbeiten von anderen und Bilder ohne Einverständnis veröffentlichen darf.
Die Kursteilnehmer waren nicht nur Deutsche, sondern aus Ungarn, Niederlande, Österreich, Schwaben und Bayern (hihi). Und eine rechte “Keuchhustenliga”! Es ging ein furchtbarer Husten rund. Einige Filzerinnen hatten bisher gar nicht, oder kaum gefilzt, andere schon jahrelang. Es ist schon ein schönes Gruppengefühl gewachsen und ich freue mich auf die nächsten Blöcke!
Jetzt kann man auch schon zur Grundausbildung einen zusätzlichen Block Ergotherapie wählen und ich hoffe da kommt noch mehr wie Färben und Schnitte machen….
Als Dozentinnen waren Beatriz Schaaf-Gießer und Lyda Rump dabei. Letztere war ein echter Glücksfall für den Kurs. Sie ist die Fachfrau für Schafrassen und Wollen. Und das passte natürlich super zu unserem Thema. Außerdem ist sie so lebendig und offenherzig, ich hoffe wir haben sie noch einmal in einem anderen Block als Dozentin! Beatriz ist eine tolle Designerin und hat mir wirklich Lust gemacht nicht nur immer zu schauen was die anderen Filzerinnen so machen , sondern eigene Inspirationsquellen zu finden. Außerdem hatten wir noch eine Praktikantin aus Finnland, Kikka. Schade, dass ich nicht so gut Englisch spreche wie ich es verstehe!
Sehr beeindruckt war ich von dem Familienunternehmen Wollknoll in Oberrot! So super nett!!! So voller Ideen, begeistert von Wolle. Während Sonja und Bernd die Firma leiten, Wolle kadieren und auf der Suche nach immer neuen Qualitäten und Mischungen (z.B. Bambusmischungen für strapazierfähige Hausschuhe)sind, kochte Sonjas Mutter mittags für uns. Sehr lecker, aber da es einen hohen Anteil Vegetarier gibt gab es Fleisch nur in “homeopathischen” Dosen (Delia). Für mich als überzeugten “Fleischverzehrer” half da nur eine Karminwurzel aus dem Supermarkt
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Jaa, es tut mir leid für Euch, das die Kurse in diesem Jahr schon alle belegt sind, da kann man nur sagen, lasst Euch auf die Warteliste setzten, es lohnt sich!
Von der Hausarbeit gibt es dann demnächst an dieser Stelle noch mal was auf das Auge!