Kuckuck, da bin ich wieder. Einige von Euch warten ja schon, oder? Erst einmal zeig ich, wo ich geschlafen habe:
Unser altes antikes Zelt war schön gemütlich, wenn auch nicht ganz dicht;-)) Tolle Aussicht, oder? Wenige Schritte hinter dem Zelt ist die Schule, seeehr praktisch! Denn ich stehe dort gegen 7°° Uhr auf und räume ein wenig meinen Arbeitsplatz auf , filze die letzten Kleinigkeiten fertig und decke den Tisch für meine lieben Mitschülerinnen, die mir Brötchen mitbringen. Schnell noch rüber in die Milchküche, einen Krug euterfrische Milch aus dem Tank zapfen -aahh, was will man mehr? Um 9°°Uhr beginnt der Unterricht! um 18°°Uhr endet er. Danach filzen wir bis 24°°Uhr, manchmal auch noch etwas länger!Entweder Aufgaben aus dem Unterricht, oder zeigen uns gegenseitig wie wer z.B. Stulpen filzt und Schablonen berechnet.
Diesmal war das Thema Oberflächengestaltung, bzw. Farbe! Ich kann jetzt (glaube ich) jede Farbe bekommen die ich will! Gefilzt habe ich vor allem Proben, Proben und äh-, Proben! Farben gemalt, Farben kadiert, Farbrezepte erfunden und notiert, Farben geschichtet, Töne durch andere Töne betont, verstärkt, gemindert! Ich sehe jetzt überall Farben, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Und auch diesmal haben wir mit Beatrize Schaaf-Giesser den Blick für Inspiration und Entwürfe geschärft und wurden von Lyda Rump in unserem Stil bestärkt, Inge Bauer zeigte uns die Technik (die anderen natürlich auch!). Lyda Rump gehört jetzt fest ins Team, da haben wir echt eine tolle Dozentenriege beisammen!
Außerdem durften wir in den Färbekeller von Inge Bauer, und dort immer holen, was das Herz begehrt! Wer ihre selbstgefärbte Wolle und Seide kennt, weiß, was das für ein Schlaraffenland ist! Da muss man schon sehr diszipliniert sein, sonst lässt man dort so manchen Euro! Hier einige wenige Inspirationen:
Und dann zeig ich Euch diese Woche noch, was ich mir mitgebracht habe! Da werdet ihr aber Augen machen!!!!
Verfilzte Grüße,
Frauke