Heute habe ich Stulpen auf Bestellung in Shiborritechnik gefärbt. Die finde ich richtig stylisch!
Wozu man Rachenspatel nicht alles brauchen kann!
Heute habe ich Stulpen auf Bestellung in Shiborritechnik gefärbt. Die finde ich richtig stylisch!
Nein, wie gut, dass ich eine eierlegende Wollmilchsau geheiratet habe!!!
Mittwoch kam Nachschub für die Färberei, nämlich 10 kg feinste Merinowolle! Im Färbetopf schwamm noch aubergine farbene Färbeflüssigkeit mit Wolle aber es wollte nicht warm werden. Uah, Kessel kaputt!
Heute hat Stefan ihn mutig aufgeschraubt:
Bei Renovierungsarbeiten in einem alten Bauernahus haben wir ein Spinnrad gefunden. Und da man es langsam uns schnell stellen kann, bin ich davon ausgegangen, es ist nicht nur zur Deko, auch wenn es Eiche rustikal aussieht. Gestern nun war Friederun zu besuch. Um es anzuschauen, und mich ins Spinnen einzuführen. Mit mässigem Erfolg. Irgendjemand hatte schon mal an dem Zwischenstück zwischen Pedal und Rad geschweißt und die untere Verbinung war abgerissen und ließ sich sehr schwer wieder neu binden.
Folge war eine Unwucht. Immer wollte das Rad nur links herum und nur auf Höchstgeschwindigkeit, sonst blieb es hängen.
Trotz dieser Schwierigkeiten habe ich das Prinzip verstanden! Und verzwirnt habe ich es auch noch. Mangels zweiter Spule das Knäul in der Hand das Zwirngarn in einer lockeren Hosentasche.
herausgekommen ist eine Effektgarn (hahaha, es kommt immer auf die Interpretation an) das sich auf keinen Fall verstricken lässt, aber bestimmt sehr schön einfilzen!
beginnt im August die Stulpenschlacht! Dieses Mal beginne ich mit Stulpen im Materialmix. Von mir gefärbte Pongé 05 und bedruckte Seidenstoffe verschiedener Qualität, hinterlegt mit selbstgefärbter Merino. Also Nunofilzstulpen!
Irgend ein Seppel hat wohl auf die Linse gefasst, oder?
in alte Zeiten, so habe ich mich heute gefühlt! Beim Familienfest der Lebenshilfe im Haus Hammerstein. Haus Hammerstein ist ein altes Hotel, welches seid einigen Jahren der Lebenshilfe gehört. Dort werden Seminare durchgeführt und vor allem Behinderten die Möglichkeit gegeben in wunderbarer Natur Urlaub zu machen.
Obwohl ich gar nix verkauft habe, hatte ich einen sehr schönen Tag! Weil er mich doch sehr an meine Zeit als Ergotherapeutin erinnert hat! Es gibt ja fast nichts Mitreißenderes als ein Gruppe gut aufgelegter Behinderter. Schon beim Aufbau bekam ich Hilfe angeboten, ständig tanzten Menschen vor der Bühne und sangen lauthals mit. Der Lebenshilfechor sang unter anderem wirlich wunderschön “Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden” mit Solopart! Mein Stand lag unmitelbar neben der Bühne, und so war mein Tageshighligt der Clown! Der hatte es schwer! Er zauberte Regenbogenwasser, und beim Gelb bemerkte er das dies wohl Pipi sei. Die wenigen Kinder lachten, doch lauter war der empörte Ruf aus dem Puplikum: “Du altes Ferken!!!” Und als besagter Clown das Regenbogenwasser (eben noch als Pipi deklariert) mit der Spritze ins Puplikum spritzte, um es bunter zu machen, wollten die Recken ihn schon von der Bühne holen. Ich denke, nach drei Auftritten ist der Clown heute Abend rechtschaffend müde!!!
Und verrückterweise gehe ich nächstes Jahr, sollte ich Zeit haben, wieder hin!
Ich habe eine kleine WG in meinem Beet gefunden. Bei dem kalten nassen Wetter echt schlau! Haben wir doch kürzlich erst von den Vorzügen des Filzes im Wohnraum geschwärmt
). Und tatsächlich ist die Akelei vom “Sehr kleinen Gewinnspiel” aus dem letzten Frühsommer, trotz des Dauerregens, innen trocken!!!!
Jetzt ist die Ausstellung ” Das Klima wandelt sich” für mich zu ende. Am Sonntag haben Friederun, ihre Kinder, Sigrid, meine Tochter und ich vier Stunden lang alles zusammengepackt und abgebaut. Die Kinder haben in strömenden Regen die ganzen Schnüre wieder entknotet und abgenommen.
Dann habe ich Sigrid mit zu mir genommen und wir haben alle Schnüre noch geschleudert. Das hat auch noch mal bis 22°°Uhr gedauert. Rechtschaffend müde sind wir schlafen gegangen und nach dem Frühstück noch einmal zusammen nach Wuppertal gefahren um die Exponate, Schnüre und Kataloge auf Paletten zu stapeln und für die Spedition bereit zu stellen. Sigrid fährt jetzt nach Göttingen, und ich genieße noch die letzten beiden Wochen Ferien. Wobei ich ja an den Sonntagen einen Filzstand habe. Die Kinder wollen heut noch schwimmen gehen, ich gönne mir, glaube ich, in der Zeit die Sauna.
Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu! Schon seid der Sommersonnenwende bereiten sich die Bienen auf den Winter vor und sammeln vor allem Honig anstatt schwärmen zu wollen. Im August bereiten wir die Völker ebenfalls vor. Schwache Völker werden vereinigt, um sie stärker zu machen, Königinnen ausgetauscht und Milben gezählt.
Ein sicheres Zeichen für den nahenden Herbst sind auch die Bienen die so aussehen:
Sie kommen aus dem Springkraut. Die Blüten müssen aufgedrückt werden und hinterlassen den typischen Pollenfleck auf dem Rücken.
Dieses Jahr verkleben die Völker wie verrückt mit Propolis und ich sollte endlich mal Salben und Tinkturen daraus machen. Wenn ich an den Bienen arbeite kleben meine Hände sicher zwei Tage lang, nichts hilft.
Heute haben wir zum letzten mal geschleudert, zwei Völker waren noch erstaunlich fleißig. Eine gute Gelegenheit die neue Schleuder zu testen, die Stefan sich von seinem Geburtstagsgeld gegönnt hat. Neuerdings entdeckel ich mit mit dem Heißluftfön, was viel schneller geht und auch sauberer ist. Nur gibt es nichts mehr zum naschen.
Über 200 kg Honig wartet jetzt im Keller darauf gegessen zu werden. Wer ein oder mehr Gläser kaufen möchte, kann das gerne für 4€ tun!
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