Vom 04. bis einschließlich 20. August bleibt die Filzwerkstatt geschlossen !
Ab dem 25. August bin ich wieder für Sie da!
Vom 04. bis einschließlich 20. August bleibt die Filzwerkstatt geschlossen !
Ab dem 25. August bin ich wieder für Sie da!
zum Wolle waschen. Heidschnucke, Vierhornschaf, irgend etwas Unbekanntes, was aussieht wie Löwenmähne und zwei Vliese Wensledayle.
Als ich heute Mittag aus der Werkstatt kam, habe ich an jedes Regenrohr einen Bottich gestellt. Es hat so stark geregnet, dass ich einfach immer von einem zum andern gehen konnte, Wolle bewegen und Wasser ins Beet kippen, wieder voll laufen lassen. Schnucke und Vierhorn ist schon sauber, Wensldayle braucht noch 2-3 Spülungen. Ich bin auch bis auf die Unterhose nass… aber es macht SPAAAAS!
Wie habe ich mich auf dieses Wochenende gefreut! Am Samstag habe ich den lieben Mann mit den Kindern gut 100 km in den Norden gefahren, damit sie dort bis Montag einen Fahrradausflug machen. Muttern hat das Wochenende Zeit!!!!! Die Gelegenheit endlich den Ecoprint aus zu probieren. In den letzten Wochen habe ich in weiser Voraussicht Schals, Stulpen und Laternenstumpen in weiß gefilzt.
Aber es kommt natürlich anders! Den Hänger wieder nach Haus gebracht und nur noch eben auf einen abendlichen Trödelmarkt nach einem zweiten Einkochkessel geschaut. Ich sehe sofort, das ist nichts, bin nach 5 Minuten wieder am Auto – Stille! Das blöde Ding springt nicht mehr an!? Nichts zu machen. Pannendienst! Der kriegt ihn zwar an, sagt aber, der muss in die Werkstatt. Da fahre ich ihn dann hin und gehe “etwas” schlecht gelaunt die 7 km zu Fuß nach Hause. Wie soll ich denn jetzt meine Familie am Montag wieder abholen? Die Telefoniererrei geht los: welches Auto ist groß genug, wer ist nicht im Kurzurlaub, wer lässt mich mit seinem Auto fahren oder fährt für mich die 100 km, wer hat eine Anhängerkupplung???? Ich habe zum Glück gaanz liebe Freunde, die Rückfahrt ist gesichert, puh!
So jetzt aber flott beizen (es ist schon 21°°UHR) – da ist das Buch mit den Beizrezepten weg- uahhh! Badewanne und ab-Pott-Bett! Am nächsten Morgen finde ich das Buch auch nicht, fahre mit unserem Geländewagen zum kaputten Auto, da habe ich noch Bücher drin, nix! (Natürlich versuche ich nochmal, ob er anspringt, auch nix). Dann räume ich halt mal ordentlich auf, und finde mein Buch im Zimmer meiner Tochter, die es als Unterlage benutzt hat, da ist es schon fast Mittag, huhuhu.
Beize ansetzten (Allaun + Weinsten) und einen Spaziergang zum Walnussbaum, Farbe pflücken. Eigentlich braucht Walnuss als eine der wenigen Pflanzen keine Beize, aber ich will ja “ecoprinten”, also beize ich trotzdem. Wallnuss färbt super!, Ich zeige euch jetz einige Ergebnisse:
Wolletamine mit Geranie:
Die Schals, mit Flechte, Salbeiblättern und rotem Laub. Nicht so der Knüller! Was mache ich jetzt damit?:
Der Knüller sind die Wurzeln von meinem Färberkrapp, den ich mir irgendwann mal gekauft hatte um ein “Färberbeet” an zu legen. Den muss ich kräftig vermehren scheint mir! Die Stulpen also mit Färberkrapp, Geranie und Rose:
Und zuletzt die Laternen, auf denen nur die Walnuss zu erkennen ist.
Fazit: auf Filz scheint das Ganze nicht so einfach zu sein!? Und das ist alles doch ganz schön , mhm, BRAUN! Soll ich das versuchen zu verkaufen? Eher nicht, oder?
Heute hatten wir einen wunderschönen 16. Hochzeitstag. Den haben wir nämlich zusammen im Garten verbracht. Stefan hat den ganzen Tag an seinen Bienen “gekrost” und ich habe mir ein Färbelabor aufgebaut und Seide gefärbt.
Leider war mein Handschuh kaputt, und danach habe ich einfach ohne weitergemacht. So sehen jetzt auch meine Finger aus. Mit den Pfoten wollten wir dann am Abend doch nicht ins Restaurant (hatten eh keine Lust ) und haben uns was Leckeres bestellt!
Maulbeerseide im Strang, Stickgarn, Kokons Silk Rods, Hankies, Throwster´s Waste
Tücher habe ich auch mit gefärbt, in Shiboritechnik. Besonders schön fand ich, dass sich meine Mutter, die zu Besuch kam, auch ein großes “Tissu de gaze” abgebunden hat! Mir gefallen diese Tücher, und die mit den eingewebten Edelstahlfäden am besten. Letztere glänzen so schön in der Sonne. Die Tücher möchte ich unbefilzt in der Werkstatt verkaufen.
Alles ist in diesem Jahr zu früh! Keine Osterglocke mehr zu Ostern, noch nicht einmal knospende Zweige, alles blüht lichterloh! Die ersten gehen baden, mein Imker badet schon den ganzen Tag in Bienen!
Denn auch die Bienen haben es in diesem Jahr eilig. Nachdem wir alle 12 Völker gut durch den Winter gebracht haben, haben wir 6 verkauft. Die übrige Hälfte ist schon eifrig in Schwarmstimmung! Das sind sie sonst so Mitte Mai! Nachdem wir im letzten Jahr mit “Sammelbrutablegern” experimentiert haben, um die Schwarmstimmung zu bremsen, folgt dieses Jahr ein “Zwischenbodenableger”
Ich genieße mein Urlaub! Heute habe ich mit den Kindern Ostereier mit Holundersaft gefärbt:
Eier in Essigwasser “beizen”. Danach Blätter und Blüten auf die Eier legen und mit alten Perlonstrümpfen feste abbinden. Ich habe jedoch Chiffon genommen, dann kann ich die Stücke gleich auch noch zum einfilzen verwerten! Aber Vorsicht, Holunderfärbungen sind nicht sehr lichtecht!
Die Eier danach in Holundersaft hart kochen.
Um diese wunderschönen Eier ins rechte Licht zu rücken, haben mein Sohn und ich dann noch zwei kleiner Nester (er) und einen großen Teller (ich) aus Birkenreisig gebunden. Für den Gartentisch gab es einen rustikalen alten Kranz mit Moos und einer Sammlung bunter Filzkugel(eier). Manche sogar bestickt.
Ostern kann kommen!
Das war eine anstrengende Woche! Donnerstag und Freitag haben zwei Arbeitstherapeutinnen aus Paderborn eine auf sie abgestimmte Fortbildung für ihre neue Abteilung bekommen. Arbeitstherapie in der Psychiatrie, Training der allgemeinen Arbeitsfähigkeiten. Spannend noch mal an meine Zeit als Ergotherapeutin anzuknüpfen. Da Beide noch nie gefilzt hatten, aber übernächste Woche schon starten, hatten wir ein straffes Programm! Und damit sie möglichst viel mitbekommen, hatte ich mir auch schon Produkte für sie erdacht! Ausschließlich Flächenfilze und ich war selber erstaunt wie vielseitig dieses Thema ist! Materialkunde, wie erarbeite ich neue Produkte, wo kauft man welche Wolle und welche ist wofür richtig, was kann man alles einfilzen. Wo werden die Patienten Schwierigkeiten haben und wie finde ich dann eine Lösung, Arbeitsplatzgestaltung… Es ging ums Handwerk, Arbeitsfähigkeiten, nicht um das schöne Erlebnis - wohl für alle Beteiligten eine interessante anstrengende Zeit. Schmuck aus der Fläche, Blüten (aus der Fläche), Tischläufer aus Vorfilz, Nunofilzschal , Stoffe zum Nähen , Filzproben, Gestaltungen aus Wenledayle und Alpaca…. Jede filzte was anderes, um möglichst viel abzudecken.
Und am Abend dann noch ein Blütenkurs! Puh!
Da habe ich heute zur Entspannung Färbeexperimente gemacht. Shiborri, an Meterware, die ich letzte Woche schon begonnen hatte und Ecocolour. Seid einiger Zeit kämpfe ich mich ja durch das englische gleichnamige Buch von India Flint. Und mein Englisch ist schlecht !!! Manches ist mir auch zu extrem, z.B. aus ökologischen gründen das Färbegut für einige Zeit im Kompost vergraben und anderes. Heute habe ich dann einfach mal ausprobiert.Hornveilchen und andere Frühblüher auf vorbereitetem Chiffon. Wenn es sich als haltbar erweist, könnte das zur Sucht werden, seufz – schon wieder eine textile Sucht mehr!
Jetzt kommt die Zeit der Konfirmationen, Kommunionen und Hochzeiten. Dafür habe ich sehr schöne Alben gekauft. Immer eine schwarze Seite für Fotos und eine weiße, linierte Seite für Gästeeinträge. Der Erste ist bisher auch der Schönste. Passend zur Grillparty an einem lauen Sommerabend :Laternen
Ich wollte die Einbände sehr dünn haben, damit das Buch nicht immer leicht offensteht, oder genäht werden muss. Das macht es am Rücken etwas labberig und braucht ein großes Auslegemaß! Ich habe einen Schrumpfaktor von 2!!!!
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