Wenn Leute das auch immer wieder annehmen, nein- ich heiße nicht Filz mit Nachnamen sondern Walder!
Geboren bin ich 1972 in Hückeswagen und da bin ich auch geblieben!
In meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin legte ich den Schwerpunkt auf das kreative Arbeiten mit Erwachsenen in Psychiatrie und Suchtbereichen. Daraus resultierte dann auch meine spätere Arbeit mit Alkoholikern. Wenn ich in dieser Zeit auch noch nicht mit dem Filzen in Berührung gekommen bin, profitiere ich sehr von der Gruppenerfahrung bei meinen Kursen. Wer in der Akutpsychiatrie mehrere Patienten in verschiedenen Techniken gleichzeitig betreut, den bringt im Kurs nichts so schnell aus der Ruhe!
Den Filz entdeckte ich eigentlich zufällig. Ich hatte in einem großen Internetauktionshaus einen Beutel Wolle erstanden, und mit meinen drei Kindern mit Bällen und Zäpfchen experimentiert. Meine Freundin wurde angesteckt und besuchte einen Kurs. Damit war eine Lawine ins rollen geraten. Ich experimentierte, studierte Filzbücher . Ja, und mit nur Hausfrau und Mutter sein war es dann irgendwie ungeplant vorbei. Ich machte mich selbständig.
Erst etwa zwei Jahre später besuchte ich beim Deutschsprachigem Filzertreffen einen Kurs bei Waltraud Lilly. Die Eindrücke waren überwältigend. Besonders ein Diavortrag von Heide Harwood hat mich sehr beeindruckt, sie ist von Hause aus Stickerin und macht Sachen mit Stickerei auf Filz -Wahnsinn!
Ich wurde Mitglied im Filznetzwerk eV. Und 2008 folgte ein mehrtägiger Kurs bei Maja Stenz und ein Kragenkurs bei Inge Bauer, ebenfalls beim Filzertreffen.
Seid März 2009 absolviere ich die zweijährige Ausbildung an der Filzschule Oberrot, unter der Leitung von Inge Bauer, Beatrice Schaaf-Gießer und Lyda Rump.
In den Sommerferien NRW 20010 gestalte ich gemeinsam mit Anja Progl das Treppenhaus des Historischen Zentrum Wuppertal. Anlaß ist die Internationale Filzausstellung “Das Klima wandelt sich” . Eine ganze Woche bin ich vor Ort , filze in einer öffentlichen Werkstatt und gebe jeden nachmittag Kurse zu verschiedenen Themen.

